Regeneration

Was ist BPC-157 & TB-500?

BPC-157 und TB-500 sind zwei Peptide, die in präklinischen Modellen häufig gemeinsam auf ihre Rolle bei Gewebereparatur und Regeneration untersucht werden.

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BPC-157 & TB-500 Peptid-Pen, vorgefüllt, 32 mg · 3 ml

Wie das Paar untersucht wird

BPC-157 („body protection compound-157“) ist ein synthetisches Peptid, das von einer im Magensaft gefundenen Sequenz abgeleitet ist. TB-500 ist ein synthetisches Fragment, das mit Thymosin beta-4 verwandt ist, einem natürlich vorkommenden Protein, das an Zellmigration und Gewebeorganisation beteiligt ist.

In der Labor- und Tierforschung wurden die beiden auf Wundheilung, Bindegewebsreparatur und Entzündungsmodulation untersucht. Klinische Daten am Menschen sind begrenzt, daher ist diese Seite aufklärend und behauptet keine therapeutische Wirkung.

Unser Pen kombiniert beide in einer einzigen vorgefüllten 3-ml-Patrone, von einem unabhängigen Labor auf Identität, Reinheit und Sterilität geprüft. Warum die beiden nicht austauschbar sind, legen wir unter Reparatur-Peptide dar.

Wir führen BPC-157 und TB-500 zusammen in einem Pen (BPC-157 & TB-500). Dieser Vertiefungsteil erklärt, was die beiden Moleküle chemisch unterscheidet, wie die Studienlage aussieht, warum TB-500 nicht dasselbe ist wie Thymosin beta-4 und was das Analysenzertifikat einer Charge zeigt. Den Zulassungsstatus nennen wir einmal, und zwar hier: Weder die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) noch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben BPC-157 oder TB-500 als Arzneimittel zugelassen. In Deutschland ist das Arzneimittelgesetz (AMG) der maßgebliche Rahmen; die Behörden informieren dazu auf den Seiten des BfArM und der EMA.

BPC-157 und TB-500 sind zwei synthetische Peptide, die sich in ihrer chemischen Identität, in der Studienlage und in ihrer regulatorischen Einordnung deutlich unterscheiden. Im deutschsprachigen Internet werden sie oft als „Peptidpaar“ für die Regeneration angeboten. Der Begriff stammt nicht aus der Pharmakologie, sondern aus dem Markt. In der wissenschaftlichen Primärliteratur werden die beiden Moleküle fast immer getrennt untersucht; eine sauber kontrollierte Studie, die beide als Kombination prüft, haben wir bei unserer Recherche im Mai 2026 nicht gefunden. Das „Paar“ beschreibt also zwei verschiedene Moleküle, kein klinisch geprüftes Konzept.

Was die Namen chemisch bedeuten

BPC-157 ist ein synthetisches Pentadecapeptid, also eine Kette aus 15 Aminosäuren. Es ist von einer Sequenz abgeleitet, die im Magensaft vorkommt, und die Literatur verbindet es vor allem mit Schutzsignalen für Darm und Gewebe.

TB-500 ist die gängige Handelsbezeichnung für ein Fragment von Thymosin beta-4. Chemisch handelt es sich um ein kurzes, am N-Terminus acetyliertes Heptapeptid (Ac-LKKTETQ, die Aminosäuren 17 bis 23 des menschlichen Thymosin beta-4), nicht um das vollständige Protein aus 43 Aminosäuren. Diese Unterscheidung zählt, weil viele Sekundärquellen TB-500 kurzerhand „Thymosin beta-4“ nennen, obwohl nur ein Teilabschnitt gemeint ist.

Direkter Vergleich: BPC-157 und TB-500

Die beiden Peptide werden häufig zusammen genannt, aber sie besitzen verschiedene Molekülidentitäten, verschiedene Forschungsmodelle und eine je eigene regulatorische Einordnung.

Vergleichstabelle: Herkunft, Identität und Evidenzlage

Die Übersicht trennt die beiden nach Herkunft, Molekülbezeichnung, Forschungsmodell, untersuchten Prozessen, Humandaten, Identitätsprüfung und Regulierung. Eine Wirkungsgleichheit behauptet sie nicht.

MerkmalBPC-157TB-500
Herkunft / AbleitungSynthetisches Peptid, abgeleitet von einem menschlichen ProteinabschnittSynthetisches Fragment aus dem N-terminalen Bereich von Thymosin beta-4
MolekülbezeichnungBPC-157 (Pentadecapeptid)TB-500 (acetyliertes Heptapeptid-Fragment)
Verhältnis zu Thymosin beta-4Kein Thymosin-beta-4-FragmentNicht das vollständige Protein aus 43 Aminosäuren, sondern ein Teilabschnitt
ForschungsmodellÜberwiegend präklinische Modelle; kleine, explorative HumanstudienPräklinische Modelle zu Zellwanderung, Aktinbindung, Wundschluss; Humandaten vor allem zum vollständigen Thymosin beta-4
Untersuchte Prozesse (präklinisch)Wundheilung, Magenschutz, Gefäßneubildung, Sehnen- und Bandheilung, Knochen- und MuskelparameterZellwanderung, Aktinbindung, Wundschluss, Hornhautheilung, Herzfunktion nach Ischämie
HumandatenWenige kleine Pilotstudien; keine großen, robusten StudienFür das Fragment selbst kaum vorhanden; belastbare Daten vor allem zum vollständigen Thymosin beta-4
IdentitätsprüfungZwei unabhängige Methoden: HPLC für die Reinheit, Massenspektrometrie für die IdentitätGleiches Prinzip; HPLC allein belegt nicht, dass der Hauptpeak das deklarierte Peptid ist
Regulatorische Einordnung (Deutschland)Kein zugelassenes Arzneimittel; Produkte mit humanem Verwendungszweck können unter das AMG fallenKein zugelassenes Arzneimittel; zusätzlich auf der Verbotsliste für den Sport

Wichtige Begriffe im Vergleich

  • BPC-157 ist ein synthetisches Pentadecapeptid, abgeleitet von einem menschlichen Proteinabschnitt.
  • TB-500 ist ein kurzes, acetyliertes Heptapeptid-Fragment aus dem N-terminalen Bereich von Thymosin beta-4.
  • Thymosin beta-4 ist das deutlich größere Peptid aus 43 Aminosäuren. TB-500 ist nicht das ganze Protein.
  • Peptidsequenz bezeichnet die Reihenfolge der Aminosäuren. Für TB-500 beschreibt die Primärliteratur ein N-terminal acetyliertes Fragment (Aminosäuren 17–23) des menschlichen Thymosin beta-4.
  • Reinheit wird mit RP-HPLC gemessen. Identität bestätigt die Massenspektrometrie (LC-MS).
  • Identitätsprüfung braucht zwei voneinander unabhängige Methoden. HPLC allein reicht nicht.
  • Regulatorische Einordnung in Deutschland folgt dem Arzneimittelgesetz (AMG). Produkte mit humanem Verwendungszweck können darunterfallen.
  • Verbotsliste für den Sport: BPC-157 steht auf der WADA-Liste unter S0 (nicht zugelassene Substanzen); Thymosin beta-4 und seine Derivate, also auch TB-500, sind in der Kategorie der Wachstumsfaktoren verboten (WADA Prohibited List 2026).

Warum die beiden zusammen genannt werden

Die Literatur nennt BPC-157 und TB-500 nebeneinander, nicht als gemeinsam getestetes Paar. Beide werden in verschiedenen präklinischen Modellen mit Prozessen wie Wundheilung, Zellwanderung und Gefäßneubildung in Verbindung gebracht. Die gemeinsame Nennung ist deshalb eine biologische Arbeitshypothese, kein etablierter Wirkstoffkomplex.

In der Zellkultur wird TB-500 beziehungsweise Thymosin beta-4 vor allem im Zusammenhang mit Aktinbindung und Zellwanderung untersucht. BPC-157 verbinden Tiermodelle häufiger mit Darmschutz, Sehnenheilung und Gefäßneubildung. Beide Peptide berühren überlappende Prozesse, bleiben aber chemisch und mechanistisch getrennt. Gemeinsame Nennung heißt nicht gemeinsame Evidenz: Humandaten, die BPC-157 und TB-500 als Kombination untersuchen, gibt es nicht.

Evidenz zur Regeneration: eine nüchterne Bewertung

Die Evidenz ist ungleich verteilt. Präklinische Daten existieren für beide Moleküle. Humanstudien gibt es für BPC-157 nur in kleinen Pilotformaten und für Thymosin beta-4 in eigenen, vom Fragment getrennten Studien.

Die Beweiskette beginnt in der Zellkultur und im Tiermodell. Sie führt nicht von selbst zur Anwendung am Menschen. Für BPC-157 dokumentieren die Übersichtsarbeiten vor allem präklinische Endpunkte: Wundheilung, Magenschutz und Sehnenparameter in Tiermodellen. Für TB-500 und Thymosin beta-4 stehen Zellwanderung, Aktinbindung und Wundschluss im Vordergrund.

Humanstudien zu BPC-157

Die Humanliteratur zu BPC-157 besteht im Wesentlichen aus kleinen Pilotstudien. Eine frühe Phase-1-Sicherheitsstudie (NCT02637284) mit 42 gesunden Freiwilligen ist registriert; ihre Ergebnisse sind weder in PubMed noch auf ClinicalTrials.gov als Volltext veröffentlicht. Eine 2025 veröffentlichte intravenöse Sicherheits-Pilotstudie mit zwei Erwachsenen prüfte bis zu 20 mg BPC-157 und meldete keine Nebenwirkungen. Eine narrative Übersichtsarbeit aus demselben Jahr fasst die Lage als drei Pilotstudien zusammen und benennt das Fehlen großer Humanstudien.

Humanstudien zu TB-500 und Thymosin beta-4

Das TB-500-Fragment ist klinisch kaum dokumentiert. Auf ClinicalTrials.gov ist eine Phase-1/2-Studie zu TB-500 bei stabiler atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankung eingetragen, mit Start am 5. Februar 2026 und 80 geplanten Teilnehmenden. Das vollständige Thymosin beta-4 ist dagegen in mehreren Humanstudien untersucht: Eine placebokontrollierte Studie von 2010 umfasste 40 gesunde Probanden, eine 2025 veröffentlichte Phase-1-Studie mit rekombinantem humanem Thymosin beta-4 (NL005) schloss 54 Probanden in der Einzeldosisphase ein. ClinicalTrials.gov listet außerdem Einträge zu Augen- und Herz-Kreislauf-Indikationen.

Was nicht als klinische Evidenz zählt

Unveröffentlichte Erfahrungsberichte, Forenbeiträge und individuelle Anwendungsprotokolle sind keine klinische Evidenz. Sie können Hypothesen anstoßen, belegen aber weder Wirksamkeit noch Sicherheit.

EbeneWas die Daten zeigen
Zellkultur / TiermodellÜberlappende Prozesse, aber getrennte Endpunkte; keine dokumentierte Kombinationsstudie
BPC-157 beim MenschenKleine Pilotstudien (42 Freiwillige registriert, zwei Erwachsene 2025); keine großen randomisierten kontrollierten Studien
TB-500 beim MenschenFür das Fragment kaum Daten; Phase-1/2-Studie ab Februar 2026 mit 80 Teilnehmenden geplant
Thymosin beta-4 beim MenschenMehrere Humanstudien (2010: 40 Gesunde; 2025: 54 Probanden)

Der häufigste Denkfehler: TB-500 ist nicht Thymosin beta-4

TB-500 ist kein Synonym für das vollständige Thymosin beta-4. Die Primärliteratur bezeichnet damit ein definiertes Fragment des Proteins. Handelsname und wissenschaftliche Sequenz sind nicht automatisch dasselbe.

Chemische Definition von TB-500

Die Primärquelle beschreibt TB-500 als synthetische Version des N-terminal acetylierten Fragments 17–23 des menschlichen Thymosin beta-4 (Ac-LKKTETQ). Das vollständige Thymosin beta-4 hat 43 Aminosäuren. TB-500 meint also nur einen kurzen Abschnitt davon.

Was auf dem Etikett und im Zertifikat stehen muss

Damit sich eine Bezeichnung einordnen lässt, gehören exakte Sequenz, Salzform, Konzentration, Reinheitsmethode und Chargennummer getrennt aufs Papier. Ohne diese Angaben bleibt offen, ob ein Produkt das Fragment, das ganze Peptid oder ein anderes Derivat enthält. Bei unserem Pen stehen diese Angaben auf dem Etikett und im Analysenzertifikat der Charge.

Fünf Fragen, die das Zertifikat beantwortet

  1. Welche chemische Identität steht auf dem Etikett?
  2. Welche Identität bestätigt das Labor?
  3. Bezieht sich der Bericht auf genau diese Charge?
  4. Mit welcher Methode wurde die Identität bestätigt?
  5. Welcher Reinheitswert wurde gemessen?

Praktische Bedeutung der Unterscheidung

Fragment oder Vollprotein ist nicht nur eine Frage der Nomenklatur, sondern ein konkreter Prüfpunkt. Das Analysenzertifikat muss klarstellen, ob es das deklarierte Fragment oder ein anderes Derivat bestätigt.

Was das Analysenzertifikat (COA) zeigt

Ein Analysenzertifikat (COA) dokumentiert, welche Prüfungen eine konkrete Charge durchlaufen hat. Es belegt nicht, dass ein Peptid beim Menschen wirkt, sicher ist oder zugelassen ist. Es zeigt, ob Identität und Reinheit der Charge mit dem Etikett übereinstimmen.

Jede Charge unseres Pens wird von einem unabhängigen Labor auf Identität (Massenspektrometrie), Reinheit (HPLC) und Sterilität geprüft. Das Zertifikat zeigt den Reinheitswert und die Konzentration der Patrone. Sie erreichen es über den QR-Code auf dem Pen oder über das Verzeichnis unter /coa, als PDF ohne Konto; die Chargennummer auf dem Pen stimmt mit der im Zertifikat überein.

Typische Inhalte eines COA

Ein COA nennt die Charge, das Prüfdatum und die eingesetzten Methoden. Typische Angaben sind die Reinheit nach RP-HPLC und die massenspektrometrische Bestätigung der Identität. Akzeptanzkriterien wie eine Reinheitsschwelle sind laborabhängig und ersetzen keine Zulassung.

Grenzen eines Analysenzertifikats

  • Ein COA ist kein Ersatz für eine klinische Studie.
  • Ein COA belegt keine Sicherheit beim Menschen.
  • Ein COA begründet keine Arzneimittelzulassung.
  • Ein COA ersetzt keine ärztliche Beratung.
  • HPLC allein bestätigt nicht, dass der Hauptpeak das deklarierte Peptid ist.
  • Ein COA ersetzt keine Prüfung durch eine deutsche Behörde.

Methodische Grenzen der Analytik

HPLC misst die chromatographische Reinheit. Eine einzelne Methode beantwortet nicht alle Fragen zu Identität oder biologischer Aktivität; gleichzeitig eluierende Verunreinigungen oder abweichende Sequenzen kann sie übersehen. Für synthetische Peptide gilt deshalb die kombinierte Prüfung als Standard: RP-HPLC für die Reinheit und Massenspektrometrie für die Identität. Was ein Zertifikat im Einzelnen zeigt und was nicht, erklärt unser Ratgeber So lesen Sie ein Peptid-COA.

Einordnung im deutschen Kontext

In Deutschland bildet das AMG den Rahmen für nicht zugelassene Peptide. Produkte, die für den menschlichen Gebrauch beworben werden, können als Arzneimittel eingestuft werden. Ein COA hilft bei der Prüfung chemischer Angaben; ob ein Produkt die Anforderungen des Arzneimittelrechts erfüllt, sagt es nicht.

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Warum Body Pharm

01
Von unabhängigen Laboren geprüft

Jede Charge wird von einem unabhängigen Labor auf Identität und Reinheit geprüft – mit herunterladbarem Analysenzertifikat.

02
Vorgefüllt – kein Mischen

Der Pen kommt einsatzbereit an. Kein Rekonstituieren, kein Abmessen, keine Vials.

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Isolierter Versand mit Temperaturindikator, Versand innerhalb von 24 Stunden.

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Charge rückverfolgbar

Scannen Sie den QR-Code auf Ihrem Pen oder öffnen Sie das COA-Verzeichnis, um das Zertifikat Ihrer Charge zu sehen.

Status in Deutschland und Sicherheitsgrenzen

BPC-157 und TB-500 sind in Deutschland keine zugelassenen Arzneimittel. Wie mit ihnen umzugehen ist, richtet sich nach Stoff, Produkt, Bewerbung, Einfuhr und Verwendungszweck. Wo sie in unserem Sortiment stehen und warum sie nicht austauschbar sind, legen wir unter Reparatur-Peptide dar.

  • Die Einstufung eines Produkts hängt vom konkreten Produkt und der beworbenen Verwendung ab.
  • Ein COA prüft chemische Angaben. Ob ein Produkt die deutschen Arzneimittelanforderungen erfüllt, sagt es nicht.
  • Einfuhr und Handel unterliegen zoll- und handelsrechtlichen Regeln. Wir versenden innerhalb der EU, daher fallen auf dem Weg zu Ihnen keine Zollgebühren an.
  • Im Sport gilt: BPC-157 steht auf der WADA-Verbotsliste unter S0; Thymosin beta-4 und seine Derivate sind in der Kategorie der Wachstumsfaktoren verboten.
  • Für Athletinnen und Athleten ist die Schlussfolgerung klar: Beide Stoffe sind verboten.
  • Bei gesundheitlichen Fragen ist ärztliche Beratung die richtige Adresse, nicht die Eigeninterpretation von Laborwerten.

Woran Sie belastbare Informationen erkennen

Verlässliche Texte zu BPC-157 und TB-500 nennen Primärquellen, benennen die chemische Identität klar, trennen Tierdaten von Humanbefunden und geben keine Heilversprechen. Ein COA allein ist kein Qualitätsversprechen für den menschlichen Gebrauch, sondern ein chargenbezogenes Labordokument. An diesen Maßstäben messen wir auch unsere eigenen Seiten.

  • Primärquelle statt Social-Media-Behauptung: Die Aussage verweist auf eine begutachtete Publikation, einen Registereintrag oder eine Behördenpublikation.
  • Klare Stoffidentität: Der Text sagt, ob Thymosin beta-4, ein Fragment wie Ac-LKKTETQ oder ein anderes Molekül gemeint ist.
  • Human- versus Tierdaten: Tier- oder Zellendpunkte werden nicht als Wirkung beim Menschen umgedeutet. Modell und Endpunkt sind genannt.
  • Datum: Studien und Übersichtsarbeiten tragen eine Jahreszahl. Ungedatete „neue Erkenntnisse“ lassen sich nicht prüfen.
  • Interessenkonflikte: Förderung oder kommerzielle Beteiligung sind offengelegt.
  • Chargenbezogenes COA: Das Zertifikat gehört zur konkreten Charge und deckt die Identitätsprüfung ab. Eine Zulassung ersetzt es nicht.
  • Keine Heilversprechen: Formulierungen wie „heilt“ oder „garantiert Regeneration“ sind ohne Humanbelege nicht haltbar.

Zwei Beispielaussagen im Vergleich

Sauber eingegrenzte präklinische Aussage: „In Tiermodellen wurde bei BPC-157 ein Effekt auf Wundheilungsparameter untersucht. Das ist ein präklinischer Endpunkt, kein Humanbefund.“ Diese Formulierung benennt Modell und Endpunkt und grenzt die Aussage ein.

Unzulässige Wirksamkeitsbehauptung: „BPC-157 und TB-500 regenerieren Gewebe nachhaltig beim Menschen.“ Diese Behauptung überträgt präklinische Endpunkte auf den Menschen, nennt keine Humanstudie und verwendet einen unscharfen Begriff.

Das Wichtigste in Kürze

BPC-157 und TB-500 sind zwei verschiedene Peptide mit eigenen chemischen Identitäten, getrennten Forschungsschwerpunkten und jeweils begrenzten Humanbelegen. Das „Paar“ ist kein geprüfter Wirkstoffkomplex, sondern ein Sammelbegriff aus dem Markt.

  • BPC-157 und TB-500 sind chemisch verschiedene Moleküle mit eigenen Sequenzen.
  • Die präklinische Literatur untersucht die beiden überwiegend getrennt. Eine sauber kontrollierte Kombinationsstudie ist nicht dokumentiert.
  • Humandaten zu BPC-157 bestehen aus kleinen Pilotstudien. Für das TB-500-Fragment gibt es kaum Daten; die belastbaren Studien betreffen das vollständige Thymosin beta-4.
  • TB-500 ist nicht Thymosin beta-4, sondern dessen N-terminal acetyliertes Fragment 17–23.
  • Das Analysenzertifikat dokumentiert Identität, Reinheit und Konzentration einer Charge. Es ersetzt weder eine Zulassung noch einen Wirksamkeitsnachweis.

Wo Sie weiterlesen

Die beiden Moleküle stellen wir unter BPC-157 vs. TB-500 direkt gegenüber. Zusammen mit unserem GHK-Cu-Pen ist der kombinierte Pen als Elite Repair Stack gelistet; auch dort gilt: Für die Kombination gibt es keine gemeinsame Studie. Bei medizinischen Fragen sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Quellen

  • BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und EMA – Europäische Arzneimittel-Agentur zum Arzneimittelrecht und zu nicht zugelassenen Substanzen, Abruf 2026
  • WADA Prohibited List 2026, Kategorie S0 (Non-Approved Substances) sowie die Kategorien der Wachstumsfaktoren und Wachstumsfaktor-Modulatoren, Abruf 2026. Primärliteratur zur Beschreibung des N-terminal acetylierten Fragments 17–23 von Thymosin beta-4 (Ac-LKKTETQ), 2012. Übersichtsarbeiten zu präklinischen Endpunkten und Humanpilotstudien zu BPC-157 und Thymosin beta-4, 2025. ClinicalTrials.gov-Einträge zu TB-500- und Thymosin-beta-4-Studien, Stand 2026.

FAQ

Warum werden BPC-157 und TB-500 kombiniert?

Sie werden in der Regenerationsforschung häufig zusammen eingesetzt, weil sie auf komplementäre Rollen bei der Gewebereparatur untersucht werden. Wir machen keine Wirksamkeitsaussagen.

Gibt es Daten aus Studien am Menschen?

Die Evidenz ist überwiegend präklinisch (Labor und Tier). Für die Kombination gibt es keine abgeschlossene kontrollierte Studie am Menschen.

Wird die Qualität überprüft?

Ja. Jede Charge wird von einem unabhängigen Labor auf Identität, Reinheit und Sterilität geprüft. Das Analysenzertifikat (COA) Ihrer Charge erreichen Sie über den QR-Code auf dem Pen oder über das Verzeichnis unter /coa.

Vorgefülltes, getestetes BPC-157 & TB-500

Beide Peptide in einem vorgefüllten Pen mit seinem Chargenzertifikat, europaweit in der Kühlkette versandt.

Eignung prüfen

Wird ausschließlich zu Forschungs- und Analysezwecken bereitgestellt. Kein Arzneimittel, nicht zum menschlichen Verzehr bestimmt und nicht dazu vorgesehen, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern.